Tschechien Währung

Seit fast einhundert Jahren ist die Krone (tschechisch: koruna) in Tschechien Währung. Sie wurde 1919 nach der Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates eingeführt und war bis zum Zerfall dieses Staates Anfang 1993 auch die Währung in der Slowakei. Heute ist die Krone nur noch in Tschechien Währung, in der Slowakei ist es seit 2008 der Euro. Bis zur Einführung des Euros in der Slowakei, existierten tschechische und slowakische Krone nebeneinander.

Münzen und Banknoten

Die tschechische Krone existiert in Form von Banknoten und Münzen. Banknoten gibt es zu 50, 100, 200, 500, 1000, 2000 und 5000 Kronen, wobei der 50 Kronenschein im Jahre 2011 seine Gültigkeit verlor. Münzen gibt es im Wert von 1 Krone, 2, 5, 10, 20 und 50 Kronen. Letztere haben den 50-Kronenschein abgelöst. Bis etwa 2008 befanden sich auch Münzen um Wert von einer halben Krone, d.h. 50 Heller, im Umlauf. Diese sind jedoch völlig verschwunden, obwohl Preise noch in Kronen und Heller angegeben werden, aber dieser Preis dann beim Kauf und Verkauf auf einen vollen Kronenbetrag aufgerundet bzw. abgerundet wird.
Wie jeder weiß, ist Tanken in Tschechien günstiger als in Deutschland. Die Benzinpreise sind sicher auch die ersten Preise, mit denen ein Besucher aus dem Ausland konfrontiert wird, z.B. an der ersten Tankstelle gleich hinter der Grenze. Dort steht zum Beispiel: 36,3 Kronen für einen Liter Super (in Tschechien Natural 95). Werden nun 51 Liter getankt, ergibt sich ein Gesamtbetrag von 1851,3 Kronen. Beim Bezahlen werden diese 0,3 oder 30 Heller einfach weggelassen, eben abgerundet.

Tipps für den Umgang mit tschechischem Geld

Da der Umtauschkurs zum Euro grob gerechnet zwischen 24 und 25 schwankt, hat der deutsche Besucher Tschechiens natürlich mehr Geld in der Hand, und ihm erscheinen auch die Preise auf den ersten Blick astronomisch. Dieses Mehr in der Geldbörse macht sich schnell in deren Umfang und Schwere bemerkbar. Reisende, die sich längere Zeit in der Tschechischen Republik aufhalten, sollten sich eine entsprechend geräumige Geldbörse zulegen. Der Münzumlauf ist beachtlich und die Geldbörse wird rasch zur prall gefüllten Geldkatze.
Auch wenn der 1000- Kronenschein nur etwa 40 Euro wert ist, so stößt der Reisende schnell auf Schwierigkeiten, wenn er einen kleinen Betrag mit diesem bezahlen will. Die Tschechen wollen dann meist Kleingeld (tschechisch: drobné). Sie haben ja auch genug davon.
Unmittelbar an der Grenze und in fast allen Orten hinter der deutsch-tschechischen Grenze kann der deutsche Besucher in Euro bezahlen. Besonders die Vietnamesen sind darauf spezialisiert. In der Hauptstadt Prag und anderen großen Städten kann die Bezahlung, vor allem bei den Großmarktketten, ebenfalls in Euro erfolgen.